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Affinis® Fracture


Die Entwicklung der Schulterendoprothetik nahm in den letzten Jahren einen rasanten Verlauf. Basierend auf der langjährigen, sehr positiven Erfahrung mit der Frakturendoprothese Articula® wurde die neuste Generation, Affinis® Fracture, entwickelt.


Ziel der Frakturendoprothese ist die Wiederherstellung der Beweglichkeit sowie Schmerzeliminierung, damit der Patient die Aktivitäten des täglichen Lebens bewältigen kann. Zielführend ist dabei die anatomische Rekonstruktion der Rotatorenmanschette, welche über die genaue und sichere Refixierung der Tubercula zum Humerusschaft und der Prothese erreicht wird.

 

Vorteile wie die stufenlose Einstellung von Höhe und Retroversion sowie die hohe Primärstabilität garantierenden Spikes bleiben auch im neuen Design bestehen. Neu wurde eine CT-basierte Gestaltung des Designs vorgenommen und die Refixationstechnik optimiert. Ein verbessertes Anwachsverhalten der Tubercula wird ausserdem durch die zusätzliche bioaktive CaP-Beschichtung gewährleistet.





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Die Hauptvorteile von Affinis® Fracture sind

  • Bioaktive Beschichtung für aktives Anwachsverhalten der Tubercula
  • Stufenlose Höhen- und Rotationseinstellung
  • Einfache, genaue Instrumentierung
  • Anatomische Formgebung: Exakte, stabile Fixierung der Tubercula
  • Laterale Refixationsbohrung zur anatomischen, kopfnahen Refixation der Tubercula, Volumen des metaphysären Teils ersetzt die Trümmerzone
  • Primäre Zementierung des Schaftes (keine Testprothese notwendig)
  • Polierte mediale und laterale Bohrung zur sicheren und reibungslosen Faden- oder Kabelführung
  • Kompatibel mit optionalen exzentrischen Köpfen
  • Optimale ligamentäre Einstellung

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Produktbeschreibung:

 

 

Die anatomische Formgebung und die Spikestruktur wurden mittlerweile auch für andere  Frakturendoprothesen übernommen.

 

Mit der Affinis Fracture machen wir den nächsten innovativen Schritt. Der

Fokus liegt auf der Verbesserung des bis heute ungelösten Problems der hohen

Anzahl sich auflösender Tubercula.

 

Eine tragende Rolle spielt dabei nicht nur die stabile Refixierung sowie das Prothesendesign, sondern vor allem auch die bioaktive Beschichtung des Mittelteils. Durch die poröse Oberflächenbeschaffenheit werden Blutzellen angezogen, welche das Knochenwachstum unterstützen. Das Kalziumphosphat baut sich innerhalb kürzester Zeit (ca. 6 Wochen) in körpereigenen Knochen um, was zu einem stark verbesserten Anwachsverhalten der Tubercula führt.

 

 


Prinzip: Anatomisch-biologisches Anwachsen

Wichtige Faktoren zur biologischen Förderung einer anatomischen Heilung:

 

 




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Indikationen

  • Mehrfragment- und Trümmerfrakturen des Humeruskopfes mit drohender Vaskularisationsstörung der Fragmente
  • Osteosynthetisch nicht zu versorgende Frakturen des proximalen Humerus
  • Sekundäre Fragmentdislokation nach Osteosynthese im proximalen Humerus zur Erhaltung der Gelenkfunktion
  • Bei bestimmten tumorösen Veränderungen des proximalen Humerus 


Literatur


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