Preservation in motion

Affinis Inverse gegen die Notching-Problematik

Artboard 1

Zwei der Hauptursachen, warum inverse Schulterendoprothesen fehlschlagen, liegen in einer nicht optimalen Weichteilbalancierung aufgrund mangelhafter Abstimmung der Implantatgrössen sowie beim Notching.

Die Affinis Inverse geht die Notching-Problematik von zwei Seiten an. Das biologische Notching, die durch Polyethylen-Abrieb am Skapulahals herbeigeführte Osteolyse, wird reduziert, indem die Implantat-Materialpaarungen getauscht werden. Das humerusseitige Keramik-Inlay vermeidet die Entstehung von PE-Abrieb am Skapulahals vollständig. In Verbindung mit der Glenosphäre aus hochvernetztem und mit Vitamin E angereichertem Polyethylen wird der tribologische Verschleiss nochmals drastisch reduziert, wodurch Osteolysen nur noch selten oder gar nicht mehr auftreten.

Die Reduzierung des mechanischen Notchings wird durch exzentrische Implantate sowie durch medial abgeschrägte Inlays erreicht, was praktisch einer um 8° reduzierten Inklination entspricht.

Die Weichteilbalancierung wird mit einer Erweiterung der Glenosphärenrössen auf 36, 39 und 42 mm optimiert: Die Zusatzgrösse 39 erlaubt eine individuelle Abstimmung von Stabilität, Weichteilspannung und Offset.

Metaglene als Herzstück

Besonders die exzentrische Glenoidbasisplatte (Metaglene) trägt zur systematischen Verringerung des Notching-Phänomens bei. Bei korrekter Positionierung am unteren Rand des Glenoides kann – je nach verwendeter Grösse – ein inferiorer Überhang von 4.0 mm, 5.5 mm oder 7.0 mm erreicht werden.

Das einzigartige Metaglene-2-Zapfen-Design ohne inferiore Schraube von Mathys eliminiert zudem das Risiko des Implantat-Implantat-Notchings der Schraube mit dem Inlay in Adduktionsstellung – eine bekannte Komplikation bei konventionellen Systemen mit inferiorer Schraube.

Bei stark degenerativ veränderten Glenoiden oder sonstigem Knochenverlust braucht es hingegen Metaglene mit zentralem Zapfen in verschiedenen Längenstufungen für den Knochenaufbau zur Wiederherstellung des Drehzentrums. Dieses System mit 4 Schrauben sowie optionalen Verriegelungsoptionen – genannt «Metaglene CP» (CP steht für Central Peg) – wurde erst kürzlich von Mathys entwickelt. Es ist vor Ende 2019 verfügbar.

Ein Instrumentarium zur reproduzierbaren Erzeugung von Knochenscheiben, die unter die Metaglene CP gesetzt werden können, befindet sich in der finalen Entwicklungsphase und wird voraussichtlich in zirka 6 Monaten zur Verfügung stehen.

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Affinis Inverse

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