28.06.2021

Mathys ergänzt sein Hüftportfolio um neue Instrumente

Das Medizinaltechnikunternehmen Mathys aus dem schweizerischen Bettlach erweitert sein Portfolio im Bereich der Hüftendoprothetik um mehrere medizinische Allgemein- und Spezialinstrumente. Die angebotenen Instrumente unterstützen das breite Implantat-Portfolio des Unternehmens und unterstreichen die Vision von «Preservation in Motion». Die zusätzlichen Instrumente sind ab dem 28. Juni 2021 verfügbar.

Die Portfolio-Erweiterung im Überblick

Mit der Erweiterung des Hüftportfolios unterstreicht Mathys seinen Führungsanspruch in der Hüftendoprothetik. Zum einen handelt es sich bei den Neuerungen um allgemeine, optimierte Hüftinstrumente, die für Operateure eine wertvolle Hilfe darstellen. Darüber hinaus beinhaltet das Angebot aber auch eine neue Offset-Fräserwelle, die in Kombination mit einem Acetabulumfräser zur Präparation des Acetabulums eingesetzt wird. Zudem bietet das Medizinaltechnikunternehmen erstmals ein Meissel-System zur Entfernung des optimys Schaftes an, das in dieser Form einzigartig auf dem Markt ist. Das RAP-hip Instrumentarium zur ergonomischen Explantation aller gängigen Hüftschäfte rundet die Portfolio-Erweiterung sinnvoll ab.

Wertvolle Grundinstrumente für Operateure

Die bewährten Knochenhebel von Mathys sind in Zukunft in der Standardvariante oder mit langem Weichteilschutz sowie mit der Option einer Griffverlängerung erhältlich. Durch die gewebeschonende Hohlgeometrie wird die Traumatisierung der Weichteile vermindert. Durch die Oberfläche Subtilis 2.0 sind die Instrumente korrosionsbeständiger, leichter zu reinigen und haben somit eine höhere Lebensdauer. Zusätzlich bietet der zweite Winkel im Griff eine bessere Sicht auf das Operationsfeld. Das subtile Design verbessert den Zugang gegenüber bestehenden Hebeln, besonders bei engen Platzverhältnissen. Die ineinanderfliessenden Radien ermöglichen eine bestmögliche Druckverteilung auf Muskel und Weichteile.

Neben den Hebeln bietet Mathys in seinem Portfolio wertvolle Grundinstrumente wie Hammer, Zangen, Meissel, Löffel, Raspatorien und Knochenspreizer an, die dem Operateur bei einer Versorgung als Grundinstrumente hilfreich sind. Das Unternehmen hat viele dieser Grundinstrumente auf Basis des zusammen mit Prof. M. E. Müller in den 1950er- und 1960er-Jahren erarbeiteten Hüftinstrumentariums in enger Kooperation mit klinischen Partnern optimiert und weiterentwickelt.

Flexibel einsetzbare Offset-Fräserwelle mit optimalem Handling

Ein Highlight der Portfolio-Erweiterung ist die Offset-Fräserwelle: Diese wird mit einem Acetabulumfräser kombiniert, um damit das Acetabulum für die Implantation der Pfanne vorzubereiten. Der Operateur kann aus zwei Arten der Fräserkonnektierung wählen: verriegelbar oder offen. Die verriegelbare Option ist die Standardvariante. Sie erlaubt zudem den Rückwärtslauf des Fräsers, falls beim Bonegrafting Knochenspäne für die Defektauffüllung im Acetabulum komprimiert werden sollen. Die offene Option gibt dem Anwender die Möglichkeit, die Fräserwelle in situ an den Acetabulumfräser zu konnektieren und auch dort wieder zu lösen.

Zudem ermöglicht der minimale Aufbau der Offset-Fräserwelle an der Konnektion zum Fräser ein gutes Handling bei verschiedenen Zugängen. Die Griffposition kann intraoperativ eingestellt werden, um je nach Position des Operateurs und des Patienten ein bestmögliches Fräsen und eine gute Kraftübertragung zu erreichen.

Das optimys Meissel-System: präzise Trennung von Knochen und Implantat

Das optimys Meissel-System wird verwendet, um einen fest verankerten, osseointegrierten optimys Schaft knochenschonend aus dem Femurkanal zu lösen. Für den optimys Kurzschaft ermöglichen die formstabilen Meissel mit unterschiedlichen Radien eine präzise Trennung von Knochen und Implantat von allen Seiten (dorsal, ventral, lateral, medial). Dadurch wird die Extraktion erleichtert und der Knochenverlust minimiert. Die drei verschiedene Fixierungspositionen der Meissel in der Länge auf dem Handgriff ermöglichen eine hohe Flexibilität mit maximaler Kraftübertragung.

Reduzierte OP-Dauer durch das RAP-hip Instrumentarium

Das RAP-hip Instrumentarium erlaubt mithilfe von Universal- und Spezialadaptern die Revision einer breiten Palette von Hüftschäften und ist über verschiedene Zugänge einsetzbar. Durch die einfache Anwendung und Montage/Demontage kann die OP-Dauer reduziert werden. Der Operateur kann mit dem integrierten geführten Gleitgewicht eine hohe Impulsänderung erzeugen, was zu einer sehr guten Trennwirkung zwischen Knochen und Implantat führt.

Medienkontakt

Igor Petrovic
Junior Product Manager Hip
Marketing International

Mathys AG Bettlach
Robert Mathys Strasse 5
2544 Bettlach, Schweiz

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